Die Kinder finden zur Zeit alle so einen Film geil, der soll "Tokio Hotel Drift" heißen. Ich glaube da geht es um ein paar Jungs, die noch keinen Führerschein haben, also nicht fahren können, aber so ne art Pop-Band für pädophile Schwule aufgemacht haben.
Ich war früher der Driftkönig überhaupt. Mein erstes Auto war ein VW 1200 Baujahr 1965 mit 34 PS und Diagonalreifen. Damit kann man in der Stadt in jeder Kurve super driften - bei nur 30 km/h maximal!
Alle, die nicht wußten, daß das "Heckrumschmeißen" mit dieser archaischen Technik eine der leichtesten Übungen überhaupt ist, haben gesagt: "Du mußt unbedingt Rennfahrer werden..."
Driften hat wirklich was mit besagten Stützrädern gemeinsam. Es handelt sich nämlich um Kinderkram! Aber ich eß ja auch gern Kinderschokolade. Insofern soll das nicht wertend gemeint sein.
Jeder wie er mag. Ich finde die parkenden Autos - jedes einzelne als Kunstwerk für sich - viel interessanter. Gerade was die "Action" angeht. Ich war zwei Mal bei der "Beru-Top-10". Soetwas nennt man "Veranstaltung unter Ausschluß der Öffentlichkeit". Sowas von Tote Hose hab ich sonst noch nirgendwo erlebt!
Der 350Z könnte durchaus der "King of Drift" sein. Das ist eine dermaßen burtale Kiste, daß man es kaum glauben mag. Dagegen ist ein aktueller 911er sowas von einer weichgespülten Komfortschaukel, daß einem Zweifel an der Marke kommen. Aber die Marke ist es wohl, worauf es in erster Linie ankommt, wenn man rollende Stoffdachboutiquen (911 Cabrios) an ältere Damen und/oder betuchte Schwuchteln verkaufen will.
Wer eine ungefähre Vorstellung davon bekommen möchte, wie sich ein Porsche Ende der 60er Jahre angefühlt hat, sollte sich mal ne Probefahrt mit so einem Nissan geben. Das macht Spaß, weil der Nissan - im Gegensatz zu den Steinzeit-11ern - richtig Leistung hat.
Nebenbeibemerkt: Ein englischer Motor-Journalist hat einmal geschrieben: Der Einzige Weg, mit einem Porsche 911 Spaß zu haben, ist, ihm ein brennendes Zündholz in den Tank zu werfen.