
Endlich – es geht wieder los! Vom 3. bis 13. März ist „Genfer Salon“. Die Industrie wird das Neueste vom Neuen präsentieren, Tuning wird sicherlich wieder groß geschrieben, und einige Individualisten werden weiterhin mit Außergewöhnlichem Aufsehen erregen. Der unter Rinspeed firmierende Frank M. Rinderknecht zum Beispiel. In Genf wird er mit dem „Bamboo“ punkten, einem Gefährt, das nicht nur mit seinem Namen an „Bobbycar“ erinnert. Tatsächlich birgt es die Wurzeln der unverfälschten Mobilität. Damit ist der Bamboo genau das Richtige für Menschen, die zurück zu den Wurzeln frühkindlichen Fortbewegungsdrangs finden wollen – zurück in ihr Tretauto aus den 70ern, verbunden mit Papas damaligen Vorstellungen von Individualverkehr.

Der Bamboo – so schreiben Rinderknechts PR-Spezialisten - ist eine Reminiszenz an die 70er Jahre, an Südfrankreich und St. Tropez. Und hinter dem Lenkrad in Richtung Tahiti-Strand fahrend vermutet man Brigitte Bardot mit Playboy Gunther Sachs an ihrer Seite. Wer die beiden nicht kennt, denkt angesichts des ulkigen Vehikels vielleicht eher an Ken und Barbie, die in einer Tupper-Schüssel auf dem Kinderzimmerteppich Richtung Spielzeugkiste geschoben werden. Sein Ziel hat er also mehr als erreicht, der gute Frank M. Rinderknecht! Mit dem Bamboo ist man zumindest gedanklich sofort auf dem Weg back to the roots.