Tuning-Freunde treffen sich am Hafen
Ein würdiges Saison-Abschlusstreffen nennt Jennie (www.ruhrpott-girlie.de) die fünfte Veranstaltung der Furious Crusaders. Die Location war total genial - mitten im Fischereihafen, je nach Standort hatte man einen Leuchtturm, ein Hafenbecken oder die Hafenmauer zum Meer hinter sich - und das bei strahlend blauem, wolkenlosem Himmel.Schon am Eingang wurde einmal mehr deutlich, dass sich belgische Veranstalter wirklich überdurchschnittlich bemühen. Für 10 € pro Auto gab es für jeden Insassen ein eiskaltes Red Bull, einen Begrüßungs-Pokal, eine Packung mit belgischen Confiserie-Bonbons, einen Kugelschreiber und dazu direkt den Bewertungsbogen sowie ein Los für die Tombola, bei der es wertvolle Dinge zu gewinnen gab, darunter HiFi-Equipment von Pioneer wie Radios etc.
Gegen Mittag standen schon 500 Autos auf dem Platz - aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich. Viele davon – darunter extrem gute – hatte man noch nie gesehen! Beispiele gefällig? Bitte: Käfer Cabrio – vonr 17, hinten 20 Zoll, BMW E36 Cabrio mit Scheinwerfern und Rückleuchten vom 5er, ein fett umgebauter Corsa B – breiter geht’s nicht! Über Geschmack lässt sich streiten – über handwerkliche Qualität nicht. Zu sehen war auch das süßeste Frauenauto aller Zeiten, ein pinkfarbener Chevy mit glitzernden Stern-Fußmatten. Ein Peugeot hatte die Motorhaube an die Stoßstange laminiert,; über dem Motor konnte man seitlich einen Deckel öffnen. Cool war auch ein extrem verbreiterter Leon mit 20 Zoll Felgen – die Liste ließe sich beliebig fortführen.
Auch bei den Pokalen wurde geklotzt und nicht gekleckert - die Veranstalter achteten extrem drauf, die Pokale in den verschiedenen Kategorien nicht an die immer gleichen Autos zu verteilen, damit bei dem qualitativ hochwertigem Teilnehmerfeld nicht ein Auto mit vier Pötten nach Hause fährt, während ein anderes, ähnlich gutes leer ausgeht. Der absolute Knaller waren die fünf Best of Show Pokale, jeder gut einen Meter hoch. Besagtes Käfer Cabrio war unter den Gewinnern. Der Eigentümer verzweifelte bei dem Versuch, den Pokal im Käfer unterzubringen. Er musste das Ding vorher auseinanderschrauben!
Die Abfahrt aus dem Hafen nach dem Treffen erinnerte an eine Szene aus dem 1. Teil von Fast & Furious - aus jeder Ecke des Hafens fuhren Tuning-Autos in Richtung Autobahn. Auspuffanlagen röhrten und Chromfelgen glitzerten. Dennoch ging das ganze ausgesprochen gesittet über die Bühne. Weit sind alle nicht gekommen. Belgien hatte sich wohl geschlossen auf der Autobahn verabredet. Für 350 Kilometer nach Hause galt es sechs Stunden Fahrzeit einzuplanen…Fazit Jennie: ein KLASSETREFFEN, die weite Fahrt hat sich wirklich gelohnt, und ich habe auf einem reinen Tagestreffen selten so unglaubliche Autos gesehen. Das Wetter hat bestens mitgespielt, und ich denke das wird 2011 ein Pflichttermin für uns!