
Abt ist Projekpartner der eE-Tour Allgäu. Das Projekt wird vom Allgäuer Überlandwerk und dem Forschungszentrum Allgäu der Hochschule Kempten geleitet. Man will die Chancen und Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen speziell für den Tourismusbereich ausloten. Der Gast ist auf das Auto angewiesen. eE-Tour Allgäu sucht nun aber nicht am Reißbrett oder in der Computersimulation nach Alternativen, sondern stellt eine Flotte von mehr als 50 E-Fahrzeugen auf die Räder. Egal, ob Segway und Roller für die Städte oder Auto für die Trips ins Umland – vermeintlich saubere Mobiliät (im Allgäu braucht man keine Atom-Kraftwerke, da kommt der Strom aus der Steckdose) soll einfach und unkompliziert gemietet werden können – Gewissensberuhigung inklusive.

Abt hilft mit Erfahrung und technischem Know-how, dass die sieben unterschiedlichen Automobilmodelle durch das Allgäu „stromern“ können. Fiat 500, das Mini-SUV Luis oder der knuffige Think werden ebenso optimiert wie der schicke Spyder-S, mit dem sich die gesunde Luft hautnah erfahren lässt. Da strahlen sie, die Abt-Projektleiter Albert Deuring und Christoph Bergmann: „Wir verbauen die Analyse-Hardware zur intelligenten Navigation so effizient wie möglich. Das heißt aber nicht nur, dass wir mit möglichst wenig Kabelverbau (früher „Kabelverhau“ oder auch „Kabelsalat“) auskommen. Es geht vor allem darum, das System permanent mit den exaktesten (so wird „exakt“ am „optimalsten“ gesteigert – gell?) Werten bezüglich Akkulaufleistung, Temperatur und Stromverbrauch zu versorgen.“ Spritsparende Motoren sind bei Abt übrigens schon lange ein Thema. So stellt sich das Tuning Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft also schon längst. Ob sich der Elektro-Weg jedoch als ein hölzerner erweisen wird, bleibt abzuwarten.