Opel – offen für Selbstmörder-Türen
Das ist der Hammer! Die Opel-Jungs waren wohl nach der BMW-Fraktion ebenfalls am Wörthersee und haben nachgesehen, was „angesagt“ ist. Die Schrauber haben es vorgemacht – die Bayerischen Motorenwerke haben reagiert und die Rolls-Royce-Modelle Phantom sowie Ghost mit hinteren Selbstmördertüren ausgestattet. Jetzt sind auch die Rüsselsheimer soweit, das zu kopieren, was beispielsweise am legendären Las-Vegas-Touran längst Realität ist. Tuning ab Werk. Und es kommt noch viel, viel besser: Während der TÜV den Umrüstern – im Fall des Touran, der Firma „Streetec“ im Odenwald – vorschreibt, dass die hinteren Türen nur bei geöffneten vorderen Türen aufgehen dürfen, haben es die Leute von BMW (Rolls Royce) und Opel (Meriva) geschafft, die Selbstmördertüren auch so durchzuprügeln! Das allerdings stellt einmal mehr den TÜV und seine Arbeit in Frage. Er ist uns die Antwort schuldig geblieben, weshalb Opel und BMW das bauen dürfen, was - von kleineren Karosseriebaueren umgesetzt – als „gefährlich“ eingestuft wird.
Natürlich freuen wir uns für Opel, dass nicht nur BMW Rolls Royce so einen spaßigen Unfug bauen darf! Und wir freuen uns für die Tuner, dass ihnen die vielfache Kopie ihrer Ideen Recht gibt! Opel beschreibt das so: Coolness trifft auf Funktion: Hinten angeschlagene FlexDoors vereinfachen Einstieg. Innovativ, vielseitig und stylish: Die zweite Generation des Opel Meriva feiert in Genf Weltpremiere. Der neue Kompaktvan legt die Messlatte in Sachen automobiler Vielseitigkeit höher.
Die zweite Meriva-Generation hebt Innenraum-Flexibilität auf ein neues Niveau. Als erster Volumenhersteller führt Opel mit FlexDoors ein innovatives System mit hinten angeschlagenen Fondtüren ein, das den Ein- und Ausstieg erheblich erleichtert. Mehr Stauraum ermöglicht das individuell anpassbare FlexRail-Ablagekonzept für die Mittelkonsole. Optimiert wurde auch das FlexSpace-Sitzsystem, das jetzt noch einfacher und intuitiver zu handhaben ist. Optional gibt es für den neuen Meriva den einzigartigen, in die Heckstoßstange integrierten FlexFix-Fahrradträger. Mit seinen dynamischen Proportionen bringt der Meriva Eleganz in die Klasse der kompakten Vans. In der ausdrucksstarken Formgebung außen wie innen findet die neue, vielfach ausgezeichnete und aus Insignia und Astra bekannte skulpturhafte Designsprache von Opel ihre Fortführung. Die charakteristische wellenförmige Linie unter den Fenstern der hinteren Türen betont die FlexDoors des Meriva und verbessert gleichzeitig die Sicht der Fond-Passagiere nach draußen.
Ein neues Türen-Zeitalter beginnt
Na ja – begann vor einigen Jahren am Wörther See beim legendären Golf GTI Treffen, müsste es richtig heißen. Die Autoindustrie holt sich die später erfolgreichsten Anregungen stets dort! Aber egal – Opel schreibt weiter:
Mit den einzigartigen (???), hinten angeschlagenen Fondtüren eröffnet der Meriva eine neue Dimension des Zugangs zu den Fondsitzen. Anders als bei einigen anderen aktuellen Fahrzeugen, handelt es sich bei den FlexDoors des Meriva um vollwertige Türen. Dank einer konventionellen B-Säule lassen sich die Türen unabhängig und ohne Überlappung durch die vorderen Türen öffnen.
Na – wer sagt’s denn? Wo bleibt der TÜV, derso etwas bsiher als gefährlich eingestuft und nicht abgenommen hat?
Die FlexDoors machen das Ein- und Aussteigen in den Fond besonders einfach, ohne umständliches Drehen des Körpers oder Rutschen, sie ermöglichen den Zustieg zum Fond an der Stelle, wo sich der größtmögliche Platz bietet. Eltern können ihre Kinder zudem wesentlich bequemer anschnallen. Der Öffnungswinkel der FlexDoors ist mit 84 Grad deutlich größer als bei konventionellen Türen und garantiert optimalen Zugang. Fahrer und Beifahrer profitieren bei den Vordertüren vom selben Öffnungswinkel. Sind beide Türen einer Seite gleichzeitig geöffnet, entsteht dadurch eine Sicherheitszone, in der keine Tür Eltern und Kinder beim Aussteigen räumlich trennt. So haben die Erwachsenen die Kleinen immer im Blick. Für Fahrer und Beifahrer ist es zudem wesentlich bequemer, Utensilien des Alltags auf den Rücksitz zu legen.
Opel hat das FlexDoors-Türkonzept seit 2006 erfolgreich mit Meriva-Kunden getestet. Das patentierte Schließsystem mit seiner ausgeklügelten FlexDoors-Sicherheitslogik sorgt dafür, dass die Insassen jederzeit geschützt sind, wenn das Auto in Bewegung ist.
Und so weiter. Und so weiter… Also: Nix wie raus mit der Flex und losgelegt! Nicht nur in Rüsselsheim und München darf gebastelt werden!