Tim Mälzer und Ralf Bauer in Kult-Roadster
Der MazdaMX 5 – das war der Knaller 1989! Als Mazda den „Miata“ ankündigte, liefenVorbestellungen ein, wie einst für eine neue Elvis-Scheibe. Jeder wollte ihn,den kleinen Roadster, der optisch an alte englische Zweisitzer erinnerte,technisch aber modernen zuverlässigen Großserienautos entsprach. Nicht seltenwaren Leute bereit, mehr als 5.000 Mark über Listenpreis für den Mazda zubezahlen, nur um ganz schnell in den Besitz eines MX5 zu kommen. Vor 20Jahren wurden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Nicht nur für den herstellerein Grund zu feiern! TV-Koch Tim Mälzer und Schauspieler Ralf Bauer zumBeispiel feierten mit. Insgesamt genossen 150 Fahrer aus 26 Nationen Fahrspaßpur in 30 Renn-MX-5. Auf dem2,7 Kilometer langen Adria Race Way in Italien gingen für Deutschland dreirennmäßig modifizierte Mazda MX-5 und somit auch drei Teams à fünf Fahrer anden Start. Neben Tim Mälzer und Ralf Bauer fuhren motorsportbegeisterteRedakteure und Leser von Auto Bild, Auto Bild Sportscars und Auto Zeitung sowieTV-Redakteure um den Titel für Deutschland.
„Daswar ein spannendes Langstreckenrennen. Es hat mir im Team sehr viel Spaßgemacht, auch wenn mein Team am ersten Tag nicht genügend Praxis auf derStrecke sammeln konnte, weil ich das Auto gleich in einer meiner ersten Rundezerlegt hatte“, erklärt Tim Mälzer mit einem Augenzwinkern. Das Besondere andem Fahrzeug des Tim Mälzer-Teams war das Design, das zuvor in einemSOS-Kinderdorf-Malwettbewerb ausgelobt wurde. Neben den Renn-MX-5 ziert dasGewinnermotiv zudem auch eine Sonderbriefmarke, die von Mazda Deutschland undden deutschen Mazda Händlern zugunsten der SOS Kinder- und Jugendhilfeneingesetzt wird. Vier Stunden lang fuhren 30 Autos gleichzeitig auf der Strecke, ehe der Siegermit der höchsten Rundenzahl feststand. Die beste deutsche Platzierung gelangdem Team um Ralf Bauer mit Platz 13. „Nach diversen Rallyes war das MX-5 OpenRace meine erste längere Rennerfahrung auf der Rundstrecke. Es hat mir riesigviel Spaß bereitet, den Mazda MX-5 rennmäßig zu bewegen und meinen Beitrag zueinem perfekten Teamwork zu leisten“, so Ralf Bauer. Die anderen beidendeutschen Teams belegten Rang 15 und Rang 28. Gesamtsieger wurde das Team ausBelgien, gefolgt von Portugal und Ungarn.