19. Int. VW-Treffen
Von Jennie rurhpott-girlie.de Kowalski. Nicht alle Tage stehen unter einem guten Stern. Und manchmal geht leider alles ein bisschen daneben. Wir hatten geplant mit mehreren Leuten nach Neuwied zu fahren. Aufgrund einer ganz neuen, fixen Idee, die in der Tuning Szene aktuell die Runde macht - wir fahren unsere Autos nicht, wenn es regnen soll - sind Markus und ich halt alleine gefahren. Am Vorabend waren wir bei Mario Barth auf Schalke – deshalb hab ich zum ersten Mal verschlafen, als es auf ein Tuning-Treffen gehen sollte.
Dummerweise sprang der Arosa nicht an, weil ich ihn nach dem Wörthersee nur einmal zum waschen gefahren habe. Wie gesagt - einer dieser Tage… Auf dem halben Weg habe ich gemerkt, dass ich meine große Kamera zu Hause vergessen hatte. In der Handtasche befand sich nur noch die dusselige kleine Digi Cam mit halbvollem Akku, die ich noch von der Mario Barth Veranstaltung dabei hatte. Da "einer dieser Tage" aber noch nicht vorbei war, musste natürlich noch was kommen. Plötzlich hörten wir einen Knall. Eine Rakete fiel vom Himmel und schlug in den Lupo einer Freundin ein. Die war natürlich schwer begeistert. Der „Anreifer“ aber ließ sich nicht mehr ausmachen. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt. Der Lupo fuhr mit einer Beule im Seitenteil nach Hause.
Obwohl wir dann erst recht spät erst in Neuwied angekommen sind, war der Platz leider relativ leer. Die Wettervorhersage hat also nicht nur unsere Begleiter abgeschreckt. Zu dumm, denn es blieb den ganzen Tag trocken! Es waren etwa 250 Fahrzeuge da, darunter auch einige Highlights wie der Scoville-Passat vom Hella Show & Shine, der Streetec-Passat und einige mehr. Die Klasse Polo III war mit einem extrem schicken Auto besetzt. Sehr gut hat mir auch ein altes Audi Coupe in maisgelb gefallen.
Bedauerlicherweise kamen auch etwas später nicht mehr viele Autos nach - obwohl wir mit diversen Hier-scheint-die-Sonne-Postings bei Facebook noch versucht haben, ein paar Leute herbei zu locken. Das war wirklich sehr schade, denn das Treffen im letzten Jahr war überdurchschnittlich gut besucht gewesen. Die Crew um Club-Chefin Moni hat gut reagiert und die Preisverleihung etwas vorgezogen. Im direkten Anschluss an das Schätzspiel (man musste raten, wie viele aufgeblasene Luftballons in einem Twingo sind) und die Tombola wurden die Autos zur Pokalverleihung aufgerufen. Schön, wenn man mal sieht, wer so gewonnen hat. Auch wir kennen ja nicht alle Leute persönlich und können den Herrschaften, die da zu Fuß einen Pokal abholen, nicht immer auch ein Auto zuordnen. Nächstes Jahr geht das 20. Int. VW-Treffen von Neuwied über die Bühne. Wir drücken jetzt schon mal die Damen, dass Petrus mitspielt. Der VW Club MYK macht den Rest – wie immer erste Klasse!