Bestellen, bevor es zu spät ist!
Die Automobilbranche ist in vielerlei Hinsicht mit keiner anderen vergleichbar. Toyota beziehungsweise Lexus will deutlich mehr als 500 Kunden gefunden haben, die sich einen Luxussportwagen „zuteilen“ lassen! Wörtlich heißt es zum Lexus LFA: „Die Zuteilung beginnt im April, die ausgewählten Käufer erhalten ihre endgültige Bestätigung bis Ende Mai. Lexus hat bisher noch keine Bestellungen bestätigt und bittet deshalb alle potentiellen Käufer, die ihr Interesse bislang noch nicht bekundet haben, dies baldmöglichst zu tun. Stichtag für die unwiderruflich letzten Anmeldungen fällte Mitte März mit dem Ende des Genfer Automobilsalons zusammen. Dann teilt Lexus die 500 geplanten Einheiten in einem Auswahlverfahren den 56 Ländern zu, in denen der LFA angeboten werden soll.
Schön, wenn „Krise“ so aussieht. Erstaunlich, dass sich Kunden so etwas gefallen lassen. Der Wagen kann bestellt werden. Entsprechend der Bestellungen werden Fahrzeuge Ländern zugeteilt – nicht etwa den Bestellern. Dann werden die Fahrzeuge in den Ländern „angeboten“. Werden sie von den Toyota-Händlern nach Gutsherrenart verteilt? Oder einfach nur zwischen Mitte März und Ende Mai über Ebay vermarktet? Die Lieferzeit kann dann noch gut zwei Jahre betragen, denn es werden monatlich nur 20 LFA hergestellt. Das erinnert uns Deutsche ein wenig an die Wende. Lexus erinnert uns auch daran. Heißt es doch tatsächlich: Der LFA stellt einen Wendepunkt für die Marke Lexus dar – seine Präsentation kennzeichnet den spektakulären Auftritt eines neuen Flaggschiffs für die Serie leistungsstarker Lexus „F“-Sportmodelle. Der LFA ist das Resultat von Leidenschaft, Ingenieurskunst und Stolz eines exklusiven und hochmotivierten Ingenieurteams. In einer Zeit, in der sämtliche Segmente des Pkw-Markts voll besetzt scheinen, stellt der Lexus LFA eine Ausnahmeerscheinung dar – ein Fahrzeug, das im Alleingang und unangefochten neue Maßstäbe für die Definition eines japanischen Supersportwagens setzt.
Es handelt sich um ein Coupé mit Hinterradantrieb. Es wird von einem neu entwickelten, hochdrehenden 4,8-Liter V10-Motor mit 412 kW/560 PS und 480 Nm Drehmoment angetrieben und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h. Das maßgeschneiderte Triebwerk ist mit einem sequenziellen Sechsgang-Schaltgetriebe (ASG) gekoppelt, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Das in Transaxle-Bauweise direkt vor der Hinterachse angeordnete Getriebe sorgt für eine optimale Achslastverteilung von 48 Prozent vorne zu 52 Prozent hinten. Im Motorsport entwickelte Leichtmetallbaugruppen werden durch Karbon-Keramik-Bremsscheiben (CCM Carbon Ceramic Material) und eine innovative, elektrisch unterstützte Servolenkung ergänzt. Der LFA-Pilot sitzt tief in einem konsequent auf den Fahrer zugeschnittenen Cockpit mit perfekt angeordneten Funktionstasten und hohem Bedienkomfort.
Genug gelesen – bestellen Freunde und „zuteilen lassen“!