
Zum praktischen Verwandlungs-Set zählen ein Vollständig neues Aerodynamikpaket aus Karbon, Flügeltüren für die besondere Optik, die Interieurgestaltung mit Karbon in Wunschfarbe, und auf Wunsch wird der Gallardo auf reinen Heckantrieb umgerüstet. Letzteres ist eine „reife“ Ingenieursleistung der besonderen Art. Das Herausschrauben der Antriebswellen spart Gewicht. Es kostet jedoch beim Beschleunigen wertvolle Zeit und vor allem nicht ganz billige Reifen. Macht nix – wer am Wörthersee auf dem Gummiplatz auffallen will, muss Zugeständnisse machen!
Zum „Design“: Voluminöse Lufteinlässe erinnern an Lamborghinis Topmodell Reventón. Im Pressetext heißt es dazu: „Hieraus ergibt sich eine deutlich aggressivere Optik und ein gesteigertes Überholprestige.“ Das ist gut, wenn die Bambini „deutsche Autobahn“ spielen wollen. Oder geht es darum, den Veyron-Fahrern zu zeigen wo der Bartel den Most holt?