Kiskunlachaza (Ungarn)
Von Jürgen Kompek. Gern folgte ich der Einladung des HCXA Wien nach Ungarn. Der Tagesausflug hat sich gelohnt! Von Wien aus ist Kiskunlachaza [gespr. Kischkunlahasa] - dank der Autobahn bis Budapest - in nur zweieihalb Stunden erreichbar. Das Treffen fand vergangenen Samstag statt. Coole Location: Der alte Flugplatz am östlichen Ortsrand. Auf dem Weg stand eine Celica-Supra zum Verkauf – inzwischen eine echte Rarität. Die Teilnahme am Treffen kostete 2.000 Forint (circa 10 Euro), Slalomfahren und Driften inklusive. Eine prima Gelegenheit zu üben. Neben der drifterschool.hu boten auch die Pgarage tolle Drifteinlagen. Ein Rallye-Swift und ein Honda NSX-R sorgten für spektakuläre Slalomzeiten. Für das leibliche Wohl sorgte “Wasabi” mit chinesischem Essen. Wer genug Geld dabei hatte, konnte zu einem Helikopter-Rundflug starten.
Drag-Strip gab’s zwar keinen, aber jede Menge japanischer Autos aller Marken von Acura TL über Eagle Talon, Mitsubishi FTO und Scion xB bis zum Toyota Soarer. Nebst einigen seltenen Originalfahrzeugen sah man auch Tuning-Cars bestückt mit den Teilen szenebekannter Anbieter. Besonders „aufregend“ fand ich einen sehr tiefen Honda Civic mit Sticker-Interieur, eine Nissan Silvia S14 mit S15-Front, einen Nissan Skyline R34 GT-S mit auffälligem Bodykit und einen sehr tiefen Honda S2000 mit Widebodykit und Keramikbremsanlage (vom Audi R8). Schön waren auch drei Toyota Starlet im Rat-Look. Motortechnische Highlights ließen sich ebenfalls bestaunen: SR20DET (Nissan), 2JZ (Toyota), M52 (BMW) mit großen Turbos, 4G63T (Mitsubishi) und ein V8 in einem Lexus SC400.
Hauptsächlich erfreute sich das Publikum an (Mugen) Civic Type-R, Accord Type-S, NSX-R, Celica GT-Four, Supra Turbo, TTE Corolla, Yaris RS, 240SX, Skyline GT-R, Lancer EVO, Impreza WRX STI und Swift Turbo. Mazda war leider nur sehr spärlich vertreten, kein RX-7 oder RX-8 weit und breit. Der Platz hätte gut und gern ein paar Teilnehmer mehr vertragen. Hoffentlich kommen nächstes Jahr mehr Japan-Fans, auch aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Immerhin hat es ein Franzose mit seinem EVO VI nach Ungarn geschafft!Liebe Japan-Fans, ein schönes Wochenende in 30 Kilometern Entfernung von Budapest winkt! Ich hoffe wir sehen uns beim JapCarFest 2012. Kleiner Tipp am Rande: Es empfiehlt sich, VOR der Grenze zu tanken!