a-workx hat jahrzehntelange Motorsport-Erfahrung, die auch „normalen“ Tuning-Kunden zugute kommt. Die Jungs aus Weßling haben jede Menge Know-how in Sachen Fahrwerkstechnik und Gesamtabstimmung. a-workx baute kurz nach der Einführung des E92 ein leicht optimiertes Fahrzeug auf, das Rundenzeiten hinlegte, die nicht einmal der 130.000 Euro kostende M3 GTS zu unterbieten vermochte. Jetzt legt a-workx mit einem moderat leistungsgesteigerten M3 nach, dessen Gewicht intelligent reduziert, und dessen Fahrwerk perfekt abgestimmt wurde.
„Akrapovic-Evolution“ heißt die verwendete Abgasanlage mit speziellen Katalysatoren. Sie besteht vorwiegend aus Titan, wodurch stolze 25 kg Gewicht eingespart werden konnten. Man verbaute Spezial-Nockenwellen, eine verbesserte Ansaugluftführung, eine Carbon-Airbox und ein Sportluftfilter. Darauf galt es die Motorelektronik abzustimmen. Heraus kamen 40 zusätzliche Pferdestärken und ein um 60 Nm höheres Drehmoment. Der V8 lässt sich bis 8.500 U/min. drehen, bevor dem Fahrer ein Licht aufgeht, das zum Zug an der Schaltwippe mahnt. 4,1 Sekunden von Null auf 100 sind drin. Bis die Tachonadel die 200-km/h-Markierung erreicht, vergehen ab Start 13,2 Sekunden.
Das Fahrverhalten des kopflastigen 3er BMW mit Achtzylindermotor verbessert ein KW-Gewindefahrwerk, dessen Entwicklung mehrere Profi-Rennfahrer einige Wochen Zeit kostete. Das Zusammenspiel von Fahrzeughöhe, Gewichtsverteilung, Spur- und Sturzwerten, Federrate sowie der Einstellung der Zug- und Druckstufe der Dämpfer entscheidet über die Qualität des Bodenkontakts. Die Räder haben hier ebenfalls ein Wörtchen mitzureden, daher brachte a-workx superleichte 19-Zöller von ATS zum Einsatz, deren Gewicht (pro Rad!) stolze 2,3 Kilo unter dem Serienwert liegt.
Hinter diesen sensationellen Rädern beißen MOV`IT-Sättel – mit sechs Kolben vorn und vier Kolben hinten - in die Keramik, also in ultraleichte, aus Carbon und Keramik bestehende Bremsscheiben von 380 Millimetern Durchmesser. Dazu kippten die Jungs von a-works Rennbremsflüssigkeit ins System, deren Siedepunkt höher liegt, als dass sonst bei straßenzulässigen Autos üblich ist. Der sittliche Nährwert dieser Maßnahme scheint auf öffentlichem Verkehrsgrund allerdings ein bisschen zweifelhaft. Macht nix – nice to have! Oder wie die Bayern (nicht nur in Weßling) sagen: Wos ma ham, hamma!
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