Für Mechatroniker und Elektríkaniker
Der EV-N, Hondas jüngster Beitrag zum Thema Elektromobilität wird auf dem Genfer Salon zu sehen sein. Das Design stammt von Kanna Sumiyoshi, die beim Studium der Honda-Unternehmensgeschichte auf die N-Baureihe aus den 60ern stieß. Ähnlichkeiten des EV-N sind also kein Zufall. Kanna Sumiyoshi fragte sich: Würden die Leute nicht auch ein Auto haben wollen, das noch kleiner als ein typischer Kleinwagen ist, solange der Innenraum ausreichend groß und angemessen und das Auto so preisgünstig wäre, dass es einfach nur Freude macht? Ein Auto, in dem man entspannen könnte, ein Auto, das man einfach gerne hat? Eine Chane hat so ein Auto nur, wenn es trotz seiner Sparsam- und Umweltfreundlichkeit Spaß macht. Werden Größe und Gewicht gering gehalten, wächst das Fahrvergnügen. Aber damit nicht genug: Damit die Nutzer dem Fahrzeug eine individuelle Prägung geben können, sind die Polsterelemente auswechselbar und können durch Sitzbezüge in diversen Designs ersetzt werden. Um die Instrumententafel so leicht wie möglich zu gestalten und möglichst wenige Rohstoffe einzusetzen, entfernte Sumiyoshi absolut alles, was rein dekorativ und ohne Funktion war. Fürs Äußere diente der Honda N 360 als Vorbild. Dieser kleine Flitzer nahm im Japan der 60er Jahre die Rolle ein, die in Europa der klassische Mini innehatte. Sein niedliches Aussehen machte ihn bei seinen Besitzern so beliebt. Die N-Automobile von Honda stellten die erste Implementierung der Design-Grundsätze von Honda dar, an denen auch heute noch festgehalten wird.Es wird eine Weile dauern, bis die batteriebetriebenen Elektroautos zum Straßenbild in den Städten gehören. Aber wenn dieser Tag kommt, wird Honda am Grundsatz festhalten, dass Autos auch dann Spaß machen müssen, wenn sie klein und sehr umweltfreundlich sind. Honda glaubt, dass die Herausforderung, welche die Vermarktung von Elektrofahrzeugen mit sich bringt, interessant wird und dass das Design des EV-N die Aussage von Honda dahingehend unterstreicht, dass man auch weiterhin Fahrspaß in die gebaute Mobilität implementiert.