Neuauflage des A6 allroad
Der A6 allroad fährt weiter. Erstens: da, wo die Straße aufhört. Zweitens: da, wo seinen Vorgängermodellen der Sprit ausgeht. Seine Karosse besteht zu 20 % aus Alu-Bauteilen. So konnte eine Gewichtsreduzierung um circa 70 Kilo erreicht werden. Das spart Sprit – das Ende der Fahnenstange ist in diesem Bereich aber noch nicht in Sicht.Der allroad hat sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit, als der „normale“ Avant. Edelstahl am Unterboden schützt bei Geländefahrten vor Schäden. Radläufe, Stoßstangen und Schweller werden in einer Kontrastfarbe lackiert. Optional ist auch eine Volllackierung in Verbindung mit dem – ebenfalls optionalen erhältlichen Alu-Optik-Paket erhältlich. „Javabraun“ steht exklusiv für den neuen A6 allroad quattro zur Verfügung. Ganz anders als in den wilden 60er Jahren. Nachdem VW die Marke Audi von Mercedes übernommen hatte, gab es „Javagrün“ auf sämtlichen Audi 60 etc. und allen VW Käfern in beliebiger Menge.
Wer mit viel Gepäck da steckenbleiben möchte, wo andere gar nicht erst hinkommen, ist mit dem neuen A6 allroad quattro bestens bedient. Sein Kofferraum fasst 565 Liter! Bei umgeklappten Rücksitzlehnen steigt das Volumen auf 1.680 Liter. Wenn also nichts mehr geht, verkürz die große Infotainment-Palette die Wartezeit auf Hilfe. Die Navi auf der Festplatte hilft bei der Ermittlung der Koordinaten. Ein elektrisch ausfahrender 8-Zoll-Bildschirm zeigt gestochen Scharfes. In wieweit man seinen Ohren aktuell mit einem Bang-&-Olufsen-Soundsystem einen Gefallen tut, ist (noch) nicht bekannt. In der Car-HiFi-Branche witzelte man bislang über die Designer-Edelmarke, deren Klang nicht selten mit dem eines herkömmlichen Küchenradios verglichen wurde.Das sogenannte „Technikfeld connect“ soll verantwortlich dafür sein, dass der neue A6 allroad quattro auf dem Stand der Technik liegt. Ist es wirklich vorbei mit dem werbesprichwörtlichen Vorsprung durch Technik? Wahrscheinlich demonstriert Audi aber nur eine gewisse neue Bescheidenheit. Immerhin verbindet das optionale Bluetooth Autotelefon die Insassen per UMTS mit dem Internet. Ein WLAN-Hotspot ermöglicht es frei zu Surfen und zu Mailen. Für Verkehrsinfos sorgt Audi selbst! Und man macht auch die Musik dazu – mittels Audi-Music-Stream im Webradio. Super – endlich ist Schluss mit den lästigen Werbeeinblendungen der Bayerischen Motorenwerke…